Das erste von vier Symposien im Verlauf des Entwicklungsprozesses des Wiesbadener Mobilitätsleitbildes findet am Dienstag, 10. September, statt. Als Experten wurden Dr. Johanna Hoerning und Prof. Dr. Martin Haag gewonnen.

Der Auftakt zur vierteiligen Symposienreihe am Dienstag, 10. September 2019, 17 bis 19.30 Uhr, gibt einen Überblick über Städte im Wandel. Den eingeladenen Interessengruppen als Vertretern der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger wird in der Hochschule Fresenius, Campus Wiesbaden, Moritzstraße 17 A, eine faktisch fundierte Basis zur Diskussion und Zusammenarbeit errichtet.

Wie in allen vier Symposien werden hier sach- und lösungsorientiert, überparteilich und engagiert die Vorstellungen der Bürgervertreter in den mehrmonatigen Prozess einfließen.

Als Referenten konnten Dr. Johanna Hoerning und Prof. Dr.-Ing. Martin Haag gewonnen werden. Thema des ersten Symposiums ist Urbanisierung, also das Wachstum der Städte. Hintergrund: Städte befinden sich weltweit im Wandel. Dies gilt für alle besiedelten Kontinente, für Europa, Deutschland, die Region um Wiesbaden und die Stadt selbst. Entsprechend treten Probleme globalen, nationalen und regionalen Charakters in Erscheinung, deren Lösungen nicht selten auf Städte mit größeren oder kleineren Einwohnerzahlen projiziert werden können.

Best-Practice-Beispiele können auf diese Weise auch für Wiesbaden relevant und Vorbild sein. Die Chance Wiesbadens, die Anforderungen an die eigene Stadtplanung, Mobilität und soziale Infrastruktur zukunftsorientiert und im Sinne der Bürger zu meistern, soll vom Leitbildprozess mit Blick über die Stadtgrenzen hinaus unterstützt werden.

Ein Problem in Wiesbaden: Wie kann Wohnen und Arbeiten sinnvoll zusammengebracht werden? Denn die Pendlerströme zeigen, dass zehntausende Menschen tagtäglich nicht nur in, sondern vor allem auch aus und nach Wiesbaden an ihren Arbeitplatz fahren.